Aufbau des PADI Rescue Diver Kurses: Der Bauplan eines Lebensretters
Der PADI Rescue Diver Kurs schlägt die Brücke zwischen grundlegenden Tauchfertigkeiten und vollständiger Situationskontrolle. Das Training ist so aufgebaut, dass Ihr Selbstvertrauen schrittweise wächst: Sie beginnen mit der Selbstrettung, gehen dann zu isolierten Rettungstechniken über und schließen mit der Bewältigung komplexer, umfassender Notfallsimulationen ab.
🩹 Phase 1: Eigenständiges E-Learning (in Ihrem eigenen Tempo)
Bevor Sie überhaupt einen Neoprenanzug anziehen, absolvieren Sie die theoretischen Grundlagen über die interaktive digitale PADI-eLearning-App auf Ihrem Handy, Tablet oder Laptop.
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Was Sie lernen: Die Psychologie der Rettung, das Erkennen von Stress bei Tauchern, den Umgang mit Ausrüstungsstörungen, das Durchführen von Suchmustern für vermisste Taucher und das Einrichten von Notfall-Sauerstoffgeräten.
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Der Vorteil: Sie erledigen alle theoretischen Tests und Lerninhalte bereits zu Hause, sodass unsere gemeinsame Zeit auf Teneriffa zu 100 % dem aktiven Tauchen im Meer gewidmet ist.
🌊 Phase 2: Die 10 zentralen Rettungsübungen (Fertigkeitenaufbau)
Sobald Sie im Tauchcenter angekommen sind, gehen wir ins Wasser, um die 10 essenziellen praktischen Rettungsabläufe im Detail zu üben. Sie wiederholen diese so lange, bis die Bewegungsabläufe zur zweiten Natur werden.
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Übung 1: Selbstrettung wiederholen – Der Umgang mit eigenen Krämpfen, Schwindel, Luftnot-Notfällen und Verwicklungen in der Ausrüstung unter Wasser.
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Übung 2: Erschöpfter Taucher – Das Annähern, Stabilisieren und Unterstützen eines erschöpften Tauchers an der Oberfläche, der zu müde ist, um zu schwimmen.
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Übung 3: Panischer Taucher – Das sichere Annähern an einen panischen, um sich schlagenden Taucher an der Oberfläche, das Ausführen von Befreiungsgriffen, falls er Sie packt, und das Herstellen seines positiven Auftriebs.
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Übung 4: Notfall vom Ufer/Boot aus – Die Unterstützung eines aktiven Opfers vom Land oder Tauchboot aus mithilfe von Hilfsmitteln ohne selbst zu schwimmen (Wurfleinen, Reichweitenverlängerungen).
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Übung 5: Bewusstloser Taucher unter Wasser – Das Auffinden eines reaktionslosen Tauchers und der sichere Aufstieg mit ihm, ohne die eigene Sicherheit oder die Aufstiegsgeschwindigkeit zu gefährden.
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Übung 6: Reaktionsloser Taucher an der Oberfläche – Das Prüfen der Atmung, das Öffnen der Atemwege, das Entfernen schwerer Ausrüstung und das Einleiten der Beatmung im Wasser, während das Opfer aktiv geschleppt wird.
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Übung 7: Den Taucher aus dem Wasser bringen – Das sichere Bergen eines schweren, nicht atmenden Patienten aus dem Wasser auf eine felsige Küste oder über eine steile Bootsleiter.
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Übung 8: Erste Hilfe & Sauerstoffgabe – Das Einrichten von Bedarfsventil-Sauerstoffsystemen und die Behandlung tauchspezifischer Verletzungen wie der Dekompressionskrankheit.
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Übung 9: Suche nach einem vermissten Taucher – Das Einsetzen schneller Unterwasser-Suchmuster (U-Muster und sich erweiternde Quadrate) mithilfe eines Kompasses unter engem Zeitdruck.
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Übung 10: Reaktion vom Boot/Ufer aus – Das Managen einer aktiven Notfallsituation, das Delegieren von Aufgaben an Umstehende und die Koordination mit dem örtlichen Rettungsdienst (EMS).
🎭 Phase 3: Die abschließenden Freiwasser-Rettungsszenarien (die ultimative Prüfung)
Hier fließt alles zusammen, was Sie gelernt haben. Am letzten Kurstag treten unsere Instructors zurück und werden zu Schauspielern in unangekündigten, realitätsnahen Simulationsübungen.
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