„Ich kämpfe mit meiner Tarierung!“ 5 praktische Schritte zur perfekten Unterwasser-Trimmung
Wenn Sie sich schon einmal dabei ertappt haben, ständig darum zu kämpfen, unten zu bleiben, wie eine Rakete zur Oberfläche zu schießen oder unbeabsichtigt wie ein Anker in den Meeresboden zu pflügen, sind Sie nicht allein. Probleme mit der Tarierung sind die häufigste Frustration angehender Taucher.
Die gute Nachricht? Tarierung ist kein angeborenes Talent – sie ist eine mechanische Formel kombiniert mit Muskelgedächtnis. Wenn Sie es leid sind, gegen die Schwerkraft anzukämpfen und zuzusehen, wie Ihr Manometer aufgrund von Erschöpfung schnell abfällt, hier sind fünf äußerst praktikable Anpassungen, die Sie sofort vornehmen können, um Ihre Kontrolle zu verändern.
1. Führen Sie eine echte Bleikontrolle an der Oberfläche durch (Schluss mit zu viel Blei!)
Der häufigste Grund, warum Taucher mit ihrer Tarierung kämpfen, ist, dass sie viel zu viel Blei tragen. Wenn Sie überladen sind, müssen Sie zum Ausgleich eine enorme Menge Luft in Ihr BCD geben. Das erzeugt eine riesige, höchst instabile Luftblase auf Ihrem Rücken, die sich rapide ausdehnt, sobald Sie auch nur einen einzigen Meter aufsteigen – und Sie nach oben schießen lässt.
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So beheben Sie es: Lassen Sie am Ende Ihres nächsten Tauchgangs (wenn Ihre Flasche fast leer und leicht ist) Ihr BCD vollständig ab, während Sie an der Oberfläche normal einatmen und die Luft anhalten. Sie sollten genau auf Augenhöhe schweben. Beim Ausatmen sollten Sie langsam sinken. Wenn Sie mit vollem Atemzug wie ein Stein sinken, entfernen Sie vor Ihrem nächsten Tauchgang 1 bis 2 Kilogramm Blei.
2. Verlagern Sie Ihre Gewichte, um Ihre Balance zu korrigieren (Trimmung)
Treten Sie ständig wie beim Radfahren oder werden Sie in eine senkrechte Position gezwungen? Ihr Gesamtgewicht mag korrekt sein, aber Ihre Verteilung ist falsch. Wenn Ihr gesamtes Blei auf einem klassischen Bleigurt um Ihre Hüfte verstaut ist, sinkt Ihre untere Hälfte ab, drückt Ihre Brust nach oben und zwingt Sie, ständig zu flossen, nur um horizontal zu bleiben.
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So beheben Sie es: Verteilen Sie Ihre Gewichte, um eine perfekte horizontale Achse zu schaffen. Verlagern Sie ein paar Kilo von Ihrer Hüfte in Trimmtaschen, die sich an Ihren Flaschengurten oder den oberen Schultern Ihres BCD befinden. Das verlagert Ihren Schwerpunkt nach vorne und ermöglicht es Ihnen, perfekt flach und stabil im Wasser zu liegen – wie ein Fallschirmspringer.
3. Atmen Sie aus der Mitte Ihrer Lunge
Ihr BCD ist für große Tiefenänderungen gedacht; Ihre Lunge ist für die Feinabstimmung gedacht. Viele Taucher machen den Fehler, ihren Inflator- oder Deflatorknopf jedes Mal zu drücken, wenn sie einen halben Meter auf- oder abtreiben. Das führt zum sogenannten „Jo-Jo-Tauchen“.
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So beheben Sie es: Stellen Sie sich Ihre Lunge als inneren Ballon vor. Wenn Sie leicht über einen Felsen steigen möchten, berühren Sie nicht Ihr BCD – atmen Sie einfach etwas tiefer und kontrolliert ein und halten Sie die Luft kurz an, bevor Sie ausatmen. Wenn Sie leicht sinken möchten, atmen Sie etwas tiefer aus. Behalten Sie stets einen ruhigen, gleichmäßigen Atemrhythmus bei, und stellen Sie sich vor, dass Sie im mittleren Bereich Ihres Lungenvolumens arbeiten.
4. Wechseln Sie vom klassischen Flossenschlag zum „Froschkick“
Der klassische Auf-und-ab-Flossenschlag (bei dem sich die Beine gerade auf und ab bewegen) ist sehr ineffizient, um die Position zu halten. Jeder Abwärtsschlag drückt Wasser nach unten, treibt Ihren Körper nach oben und stört Ihre Tarierung vollständig.
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So beheben Sie es: Meistern Sie den Froschkick. Indem Sie Ihre Knie beugen, Ihre Flossen zusammenführen und nach außen und hinten drücken (wie ein Brustschwimmer), treiben Sie sich ausschließlich nach vorne an. Während des Gleitens bleiben Ihre Flossen vollkommen flach und horizontal und wirken wie stabilisierende Flügel, die Ihren Körper perfekt eben halten, ohne versehentlichen Auftrieb zu erzeugen.
5. Optimieren Sie Ihr Ausrüstungsprofil
Herumbaumelnde Instrumente, lose Oktopusse und nicht befestigtes Zubehör erzeugen Wasserwiderstand. Wenn Sie mit einem widerstandsreichen Profil schwimmen, müssen Sie mehr körperliche Anstrengung aufwenden und stärker flossen, nur um vorwärtszukommen. Diese zusätzliche körperliche Anstrengung ruiniert kontinuierlich Ihre horizontale Trimmung.
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So beheben Sie es: Verstauen Sie alles griffbereit. Verwenden Sie Clips und Retractors, um Ihre Konsole und Ihren Oktopus eng am Körper zu halten. Ein schlanker, stromlinienförmiger Taucher gleitet mühelos durchs Wasser und benötigt keinerlei korrigierende Flossenschläge, um ein flaches Profil zu halten.
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